Solarwissen: Energielexikon / Glossar

Solarwissen:

Energielexikon / Glossar

Autarkiegrad

Mit dem Autarkiegrad einer Anlage wird angegeben, wie unabhängig sie sich von externem Energiebezug macht, also dem notwendigen Zukauf von Energie. Damit steht der Autarkiegrad in Zusammenhang zur Eigenverbrauchsquote sowie den Kosteneinsparungen durch selbst produzierte Energie.

Die Formel für den Autarkiegrad ist 100 Prozent minus den Anteil des zugekauften Stroms. Das heißt: ohne die Eigenproduktion von Energie beträgt der Autarkiegrad Null. Werden nach der Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage nur noch 55 Prozent des Stroms hinzugekauft, so ergibt dies einen Autarkiegrad von 45 Prozent.

Theoretisch ist der Autarkiegrad einer PV-Anlage auf über 100 Prozent möglich (Vollversorgung), so dass die Anlage mehr Strom produziert, als selbst benötigt wird. Der überschüssige Strom kann dann eingespeist und verkauft werden. Üblich bei regulären PV-Anlagen sind allerdings Autarkiegrade von unter 100 Prozent.

Ein Speicher in der Anlage erhöht den Autarkiegrad signifikant.

 Wenn von einer "autarken Solaranlage" die Rede ist, wird damit meist eine sogenannte Inselanlage gemeint – also eine nicht an das Netz angeschlossene Anlage.

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