Solarwissen: Energielexikon / Glossar

Solarwissen:

Energielexikon / Glossar

Polykristallines PV-Modul

Die Kristallstruktur des Solarsiliziums ist heterogen, es liegt also nicht als reiner Einkristall vor. Bei der Produktion wird die erkaltete Siliziumschmelze in Blöcke (engl. bricks) geschnitten. Der Vorteil der polykristallinen Solarzellen: Sie sind in der Herstellung etwas preiswerter als monokristalline Zellen.

Der Nachteil: Sie erreichen nicht so hohe Wirkungsgrade, nur etwa 17 % im Solarmodul. Wenn die verfügbare Fläche für eine Photovoltaikanlage sehr groß ist, wird dieser Abschlag allerdings in Kauf genommen. So können mit polykristallinen Solarmodulen sehr große Anlagen auf Industriedächern oder Solarparks auf freiem Gelände sehr preiswert gebaut werden.

Polykristalline Solarzellen schimmern in verschiedenen Blautönen, ähnlich Eisblumen am Fenster in sehr kalten Wintern. Ein polykristallines Solarmodul bietet demnach keine einheitliche Optik. Sie wird vor allem auch dort verwendet, wo ästhetische Aspekte eine untergeordnete Rolle spielen.

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