Solarwissen: Energielexikon / Glossar

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Energielexikon / Glossar

Monokristallines PV-Modul

Solarmodule aus kristallinen Siliziumzellen sind besonders leistungsfähig, wenn das Silizium für die Waferzellen sehr rein ist. Das bedeutet, dass der Halbleiter in einer möglichst ungestörten, einheitlichen Kristallstruktur vorliegt. Dies ist monokristallines Silizium. Die daraus gefertigten Solarmodule sind an der einheitlichen tiefblauen oder schwarzen Färbung zu erkennen.

Monokristallines Silizium wird gewonnen, indem langsam ein Einkristall (Ingot) aus der Siliziumschmelze gezogen wird. Dieser Prozess erfordert Temperaturen von rund 1.500 °C und dauert eine gewisse Zeit, was natürlich die Kosten in der Produktion erhöht im Vergleich zu polykristallinen Modulen. Die Reinheit des Halbleiters schlägt sich jedoch in höheren Wirkungsgraden der Solarzellen nieder. Sie setzen mehr Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Einzelne, monokristalline Solarzellen schaffen Wirkungsgrade von mehr als 22 %. Solarmodule aus 60 solcher Zellen erzielen Wirkungsgrade von 19 % und mehr.

Bei kleinen Wohngebäuden werden in der Regel monokristalline Solarmodule, verwendet, da diese eine möglichst hohe Solarleistung von der begrenzten Dachfläche bieten.

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