Solarwissen: Energielexikon / Glossar

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Energielexikon / Glossar

Gebäudeenergiegesetz

Verwandte Begriffe:GEG

Das Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden (kurz Gebäudeenergiegesetz, GEG) ist am 1. November 2020 in Kraft getreten. Damit werden die energetischen Anforderungen für Gebäude geregelt und zusammengefasst. Das Ziel ist, Energie in Gebäuden möglichst sparsam einzusetzen und damit die Energiewende zu stützen.

In einem Gesetz sind nun das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) und die die Energieeinsparverordnung (EnEV) zusammengefasst.

Die wichtigsten Apsekte im Überblick

Niedrigstenergie-Standard: Neue Gebäude sollen nach einem Niedrigstenergie-Standard gebaut werden. Diese Anforderung der EU-Gebäuderichtlinie wird in Deutschland bereits durch die Vorgaben der EnEV 2016 erfüllt. Eine Überprüfung dieser Anforderungen ist für 2023 geplant.

Kein Einbau von Öl- und Kohleheizungen ab 2026: Der Einbau bzw. der Austausch von diesen Heizungen ist ab 2026 auch in bestehenden Gebäuden verboten. Es gibt jedoch Ausnahmen: Wenn zum Beispiel ein bestimmter Teil des Bedarfs an Wärme oder Kühlung mit erneuerbaren Energien erbracht wird. Zum Beispiel die Kombination von Solarthermie und einer Ölheizung. Außerdem gilt eine Ausnahme, wenn eine Umrüstung der Heizung aus technischen Gründen nicht möglich ist oder zu „unbilligen Härten“ führt.

Einfachere Nachweisverfahren durch Modellgebäude: Neu errichtete Wohngebäude können einfacher nachweisen, dass Sie einem Standard entsprechen. Dazu müssen nicht in jedem Fall Berechnungen durchgeführt werden. Es muss nachgewiesen werden, dass sie mit Ihrer Ausstattung und Ihrer Größe die Voraussetzungen erfüllen, den energetischen Neubau-Standard zu erfüllen.

Pflicht zur Nutzung von erneuerbarer Energie im Neubau – mit mehr Wahlfreiheit: Bei einem Neuen Gebäude muss eine Form von Erneuerbarer Energie genutzt werden. Dies wurde schon im EEWärmeGG als Anforderung gestellt. Neu seit Ende 2020 ist, dass hier mehr Technologien dazu zählen – unter anderem auch „gebäudenah erzeugter Strom“ z.B. aus PV-Anlagen.

Energieberatung ist in bestimmten Fällen verpflichtend: Eine Energieberatung muss durchgeführt werden, wenn Besitzer*innen von Ein- und Zweifamilienhäusern Teile ihres Gebäudes erneuern oder die Immobilie verkaufen wollen. Bei anderen bestehenden Gebäuden muss der/die Eigentümer*in ein Informationsgespräch zum Energieausweis machen, wenn ein Bauteil verändert wird.

Energieausweise mit neuen Informationen: Unter anderem müssen die Die CO2-Emissionen eines Gebäudes enthalten sein. Auch Makler müssen einen Energieausweis bei Verkauf oder Vermietung vorlegen. Die Qualität der Ausweise soll außerdem verbessert werden. Dazu gelten strengere Pflichten für den Aussteller und es dürfen keine Zweifel an den Angaben bestehen.

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