Solarenergie gewinnt in Berlin: Preisverleihungen auf der 1. Solarcity-Konferenz

Die Bundeshauptstadt nimmt die Solarwende ernst. Damit der Masterplan Solarcity Berlin nicht nur bedrucktes Papier ist und damit geduldig, wird der Dialog mit der (Fach-)Öffentlichkeit intensiviert — auch, um regelmäßig Rechenschaft darüber abzulegen, welche Aspekte des Masterplans bereits wie umfangreich umgesetzt sind, welche Entwicklungen es gibt und welche Erfolge gefeiert werden können. Zu diesem Zweck fand nun die erste Solarcity-Konferenz statt, die künftig in jährlicher Abfolge geplant ist. Highlights der Konferenz: Preisverleihungen in gleich zwei Solar-Wettbewerben, die Berlin im Rahmen des Masterplans ins Leben gerufen hat.

Rückblick auf die Konferenz

Nach einer Begrüßung durch Dr. Jürgen Varnhorn, für Energie zuständiger Abteilungsleiter in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie einer Keynote von Prof. Dr. Claudia Kemfert (DIW Berlin) gab es zahlreiche inhaltliche Inputs und viel Raum zur Diskussion. Der erste Block der digitalen Veranstaltung widmete sich in mehreren Vorträgen dem „Weg zur solaren Stadt“ — vom Stand des Masterplans über Perspektiven der Solarstromnutzung bis hin zu einem Zukunftsausblick zu PV in der Stadt.

Block zwei blickte dann genauer auf Facetten der konkreten Umsetzung, beispielsweise in Architektur und Planung, Beratung zu Solarenergie oder die Rolle des Handwerks, insbesondere auch im Bereich der dringend notwendigen Ausbildung von Fachkräften. Der dritte Event-Block versuchte sich dann an mehreren Zukunftsperspektiven: Eine erneuerbare Energieversorgung nach der Kohle, den Anteil von Solarenergie an der Smart City sowie neue Geschäftsmodelle und Chancen für Start-Ups durch die Solarwende.

Hohe Anerkennung für Berliner Solar-Initiativen

Im Anschluss an die Kurzvorträge sowie mehrere Paneldiskussionen hatte Staatssekretär Christian Rickerts dann die Ehre, die Preise für Berliner Solar-Initiativen zu verleihen. Mit dieser Auszeichnung will Berlin das Engagement unterschiedliche Akteur:innen würdigen, sich für den Ausbau von Solarenergie einzusetzen — teilweise schon seit langem. In insgesamt drei Kategorien — Innovative Anwendung, Engagement und Öffentlichkeitsarbeit — gab es Preise, wobei besonders auf die mögliche Vorbildwirkung geschaut wurde.

Durchsetzen konnten sich die digitale Plattform zur Verwaltung kleiner PV-Anlagen solargenius, das studentische Projekt „Sonne fördert Bildung“ der TU Berlin sowie im Bereich Öffentlichkeitsarbeit gleich eine Doppelsiegerin: Das PV-Mieterstromprojekt Kaulsdorf der Stadtwerke und die klimafreundliche Papageiensiedlung „KliP“.

Ausgezeichnete Solar-Architektur in Berlin

Berlin hat außerdem beschlossen, herausragende architektonische Lösungen im Bereich von Solarenergie auszuzeichnen, die sich in Berlin befinden. Wichtig ist hier insbesondere die Vorbildwirkung, die moderne, innovative und fortschrittliche solare Architektur haben kann und soll. Dabei richtete sich der Wettbewerb ausdrücklich nicht nur an Architekt:innen, sondern auch an Betreiber:innen, Installationsunternehmen oder Eigentümer:innen fest am Gebäude verbauter Anlagen.

Der Architekturwettbewerb setzte dabei klassisch auf ein Siegertreppchen mit 3 unterschiedlich hohen Stufen. Den ersten Platz belegte der Wohnpark Mariendorf von GASAG Solution Plus und ecopark mit einer neuen Fassadenanlage auf einem älteren Geschosswohnungs-Bestandsbau. Auf Platz zwei folgte das Ausstellungsgebäude FUTURIUM von RICHTER MUSIKOWSKI, das vor allem auch auf die Vermittlung von Solarthemen anhand der eigenen Dachanlage setzt. Die Architekt:innenpartnerschaft Deimel Oelschläger kam auf Platz 3 mit ihrem Newtonprojekt Haus 1, bei dem die Solarenergie ebenfalls über die Fassade gewonnen wird.

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Das Energie-Lexikon bietet einen breiten Überblick zu den wichtigsten Begriffen und Fragestellungen rund um das Thema Solarenergie. Es wird ständig erweitert.

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