Portrait

Dirk Jänichen


Geschäftsführer der Jänichen Versorgungstechnik GmbH

Was hat Sie dazu bewegt, Solartechnik anzubieten?

Wir, die Jänichen Versorgungstechnik GmbH, bauen seit Anfang der 90er Jahre Solaranlagen. Begonnen haben wir als klassischer Heizungsbauer mit Solarthermie, anschließend erweiterten wir unser Angebot um PV-Anlagen und private sowie unternehmerische Ladeinfrastruktur für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Unsere Motivation und Inspiration ziehen wir aus der Überzeugung, für eine energieeffiziente und umweltschonende Zukunft mit regenerativer Technik zu arbeiten.


Welche Herausforderungen mussten Sie überwinden, als Sie anfingen, sich mit Solartechnik in Ihrem Betrieb zu beschäftigen?

Für uns gab es bei der Solartechnik relativ wenige Probleme, da wir noch Dachklempner:innen haben. Die fühlen sich auf dem Dach wie zu Hause. Als wir mit Solaranlagen anfingen, gab es noch keinen Fachkräftemangel. Die Margen sind im Solartechnikbereich auskömmlich, da in der Regel viel Material verkauft wird. Ein hydraulischer Abgleich ist heutzutage Standard. Leider sind mit dem Rückgang der EEG-Einspeisevergütung auch die Verkaufszahlen gesunken, aber durch den Erfolg der Wärmepumpen sind auch PV-Anlagen nun wieder interessanter geworden, da der produzierte Strom in größerem Maße selbst verbraucht werden kann.

Wie sieht aus Ihrer Sicht die Zukunft Ihres Betriebes und des Solarhandwerks mit Hinblick auf die Solarwende in Berlin aus?

Wir hoffen in Zukunft verstärkt am Berliner Solarmarkt teilnehmen zu können, um damit auch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Ganz wichtig ist es auch die Betriebe fit für die Zukunft zu machen und gerade bei jungen Menschen als Arbeitgeber attraktiver zu sein und damit gleichzeitig das Nachwuchs-Fachkräfteproblem zu lösen. Derzeit bemerken wir eine stärkere gewerkeübergreifende Nachfrage nach Komplettlösungen aus dem SHK-, Elektro- bzw. Dachdeckerhandwerk.


Was würden Sie Ihren Kolleg:innen aus dem Handwerk mit auf den Weg geben wollen?

Nicht lange reden, sondern machen! Kooperationen eingehen, wenn beispielsweise die eigenen Mitarbeiter:innen nicht auf dem Dach arbeiten möchten, dafür aber die Dachdecker:innen keine Kabel und Rohre verlegen können.

 

Dieses Portrait wurde für die Broschüre „Solarwende für das Handwerk“ erstellt.

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